Tango Océano

 

 

Unsere Philosophie:

 

...Stabilität, Gescheidigkeit und Stabilität

...im Kontakt, in der Tanzhaltung, präsize im Schritt und Takt, und Elegant in der Bewegung,

...Musikalität,

...Mitivation und Begeisterung

...Leidenschaft...

 

 

Warum Océano?

 

Mann kann nicht am Rand eines Ufers stehen und Schwimmen lernen, dafür muss man ins Wasser gehen und abtauchen, Mut sammeln, sich im Wasser bewegen, Becken, Hände, Füße, Beine, Hals, die Gelenke, den Kopf, das Gesicht und seine Ausdrucke, Zehe und Finger in Betrieb nehmen, sodass man nicht unter geht, bis man sich im Wasser bewegen kann. Nur so macht dann Schwimmen Spaß, und dann, will man nicht mehr aus dem Wasser raus gehen. 

 

Durch die Inspiration der Unterrichtsmethode und unserer Philosophie verbinden wir den Tangounterricht mit schwimmen im Ozean. Im tiefen Ozean.

 

Ozean: Océano

 

Tango lernen im Ozean.

 

In die Tangowelt tief hinein tauchen, seine Wurzeln antasten, anfassen und sie fühlen… schwimmend!

So lange im tiefen Tango-Meer schwimmen, bündelweise Perlen sammeln, bis man fließend tanzen kann. Man lernt ihn nur kennen, wenn man in seine Tiefe hinein taucht. Tango Argentino ist kein normaler Tanz mit vorher eingeübten Tanzschritten, sondern er lebt vom Improvisieren und der Spontanität. Die Tangofiguren bestehen aus klitzekleinen Bausteinen, die man in kleinen Stücken auseinander bauen kann –um sie jederzeit wieder zusammen zu bauen. Die Führenden müssen Ideen haben. Der argentinische Tango braucht äußerst extra viel authentische, nicht gespielte Aufmerksamkeit, aber nicht eine akribische, durchaus übertriebene, sondern eine vom Herzen sprühende… sonst würde er beklommen, ermüdend, obsessiv aussehen. Er ist abhängig von einer ätherischen, kordialen Achtsamkeit, seelischer und körperlicher Präsentation, die unumstritten ist. Im Takt der außergewöhnlichen Tango-Musik – vom Laufen zweier Menschen, die harmonisch miteinander körperlich und seelisch kommunizieren. Der Boden, das Parkett ist das Kapital dieses Tanzes, da so wie das Führen und auch das Folgen ganz und gar vom Boden ausgeht. Alles, was wir mit unseren Körperteilen (z. B. Händen, Becken, Beinen oder Schultern) extra machen wollen, um unsere/n Tanzpartner/in in Bewegung zu bringen, kann manchmal eine Verunsicherung verursachen, und diese führt dann zu einer unangenehmen Situation, aus der man nicht so schnell raus kommen kann. Wer will schon mal bewusst in so eine Situation reinrutschen?

 

Demzufolge ist es wichtig und notwendig, den Tango Argentino von Anfang an von einem Spezialisten zu lernen, der nicht nur eine gute Ausbildung absolviert hat und gut tanzen kann, sondern auch über eine pädagogische Ausbildung und Vermittlungsvermögen verfügt, sodass er diesen Tanz mit Spaß und Freude gut und fachgerecht vermitteln kann. Menschen für ihr eigenes Hobby zu begeistern und in ihnen ein hohes, spannendes aber nicht drückendes Interesse zu erwecken ist hier gefragt.

 

Führen und Folgen:

Um einen feschen Tanzfluss zu unterrichten, müssen wir uns von Anfang an gleich mit dem Thema Führen und Folgen anfreunden, diesen Themen auf den Grund gehen und sie kennenlernen. Wie bewegen wir uns? Was treibt uns an? Woher kommt die Dynamik? Die Führenden versuchen nicht ihre/ihren Tanzpartnerin/Tanzpartner in Bewegung zu bringen, sondern sie bewegen sich selbst mit dem Gedanken, dass sie in offener oder enger Umarmung mit einem Menschen tanzen.

Eindeutig, klar, ohne lang und breit zu denken, ohne zu enträtseln…

Wenn wir gleich von Anfang an Führen und Folgen lernen und dieses Thema später fein schleifen, solange wir Tango tanzen, setzen wir unsere Füße immer auf den richtigen Platz. Das ist die Kunst. Das Führen und Folgen ist unser Fundament, das nicht gleich einem gegossenen Zement, der getrocknet ist, in uns Gedanken abruft, sondern ein feingestricktes Mittel, das uns nicht gleich an ein Weichmittel erinnert, sondern an eine Mischung aus flexiblen Materialen, die sich umformen und Aufschwingen lassen, wenn wir sie anrühren. Nur so können wir eine feingestrickte Kunst bilden, um diese später grazil zu schleifen und fein abzustimmen.

Der Führende muss über die kommende  Bewegung nicht zu sehr nachdenken, sondern er muss körperlich und seelisch in der Lage sein, diese im Takt der Musik ohne Anstrengung durchzuführen. Die Folgenden erhalten durch ganz feine Signale manchmal auch parallel mehrere Einladungen, die manchmal so fein sind, dass sie minimal spürbar sein können, und die Folgenden müssen in der Lage sein, diese feinen Signale – ohne sich anzustrengen - zu empfangen, und sie mit ihrem Körper umzusetzen.

 

Tango  océano hat seine eigene Ideologie: Gleichgültig, wie gut ein Führender eindeutig und klar führen kann, es ist notwendig, dass die Folgenden eine kontinuierlich Unterrichtsmethode durchlaufen, um diese manchmal sehr feinen Signale empfangen zu können und den Signalen mit einer entsprechenden Bewegung Antwort geben zu können. Hier sind die rechtzeitigen aber etwas verzögerten Reflexe gefragt.

Die Folgenden kopieren die Bewegungen der Führenden und setzen diese mit ihren Körper (nicht voreilig und auch nicht ganz später, etwas später als früher) um. Der Körper, die Gedanken und die Seele der Folgenden müssen mit der entsprechenden Bewegung gut vertraut sein, diese müssen sie sofort wiedererkennen. Es wird geraten, dass die Folgenden sich nicht auf das Wissen eines Führenden verlassen sollten, sondern es wird empfohlen, dass die Folgenden ebenso unabhängig von einem Führenden durch ein kontinuierliches Training gehen müssen, um ihre Bewegungsqualitäten zu verbessern, um Tango Argentino genießen zu können. Somit können wir die falsche Erwartung, „Wenn der Führende gut führt, ist alles gut“ ins Wasser fallen lassen. Nur so macht Tangotanzen Spaß und sieht schöner, ausdrucksvoller und geschmeidiger aus!

 

Es ist hier darauf zu achten, dass der Führende nicht etwas tut mit der Absicht, um seine Tanzpartnerin –unbedingt- in Bewegung zu bringen, sondern er bewegt sich selbst und lädt die Folgende ein. Er öffnet die Tür, lässt sie zuerst durch die Tür gehen und folgt ihr. Er hat keine Erwartungen, er fordert keine Bewegungen von seiner Tanzpartnerin, er kritisiert nicht, wenn es nicht klappt, er redet nicht beim Tanzen, er hat Verständnis und Geduld, er achtet an erster Stelle auf sich selbst, sichert seine Achse, Gleichgewicht, bewahrt bei sich selbst absolute Ruhe, um die Situation angenehm zu gestalten. Das Geheimnis des Führens und Folgens hat eine große Bedeutung bei Tango Argentino und ist das Thema Nummer eins. Vor diesem Hintergrund ist es enorm hilfreich und notwendig, dass die Tangoschüler sich gleich von Anfang an mit dem Thema Führen und Folgen anfreunden, um später die aus dem Nichts auftauchenden Verirrungen zu vermeiden.

 

Dynamik und Gelassenheit:

Tango océano ist Dynamik und Gelassenheit. Dynamik heißt Lebendigkeit in der Bewegung und genau das erreichen wir durch gründliches Training.

 

Die Bewegungen der Tangotänzer sollten uns an das Wiegen die Ozean-Wellen erinnern. Das ist was wir uns wünschen. Um dynamisch tanzen zu können, brauchen wir neben den Tanzkenntnissen und Erfahrungen, eine stabile Achse, zuverlässige Balance und Ideen.

 

Laufen:

Die Tango Océano - Art konzentriert sich auf das mit Musik Laufen und sich mit ihr bewegen. Subtile Schritte miteinander elegant laufen. Im Tango Argentino läuft man in eine bestimmte Tanzrichtung.

 

Wer laufen kann, kann auch Tango tanzen. Man übertreibt es nicht, wenn man behaupten würde, dass Tango vom Laufen lebt und atmet – er ist komplett abhängig vom Laufen. Laufen... laufen... laufen... mit eleganten Schritten und die dazu gehörenden Bewegungen und Verzierungen. Seitlich, vor – und rückwärts …geschmeidige, rhythmische, dynamische Wiegeschritten verschönern das Ganze und sind für Tango Argentino unverzichtbar. Da Tango vom Laufen lebt, ist es leicht zu verstehen, dass die guten Tangotänzer und Tangolehrer entweder von der Folklore, Ballett oder von verschiedenen Volkstänzern, die neunundneunzig Prozent vom Laufen leben, herkommen.

Tango lebt nicht nur vom Laufen und der Körperbeherrschung, sondern auch während des Laufens und den Bewegungen von kurzen, auch oft langen Pausen und Schrittverzögerungen oder Schrittverdopplungen. Die subtilen Schritte und deren Verzierungen sind unverzichtbar für Tango Argentino. Nicht nur bei den Tanztechnikkursen, sondern auch bei den Einsteigern, Mittelstufen -und fortgeschrittenen Kursen werden wir uns auf das Lauftraining konzentrieren.

 

Musikalität:

Nicht nur Tanzen, sondern auch Zuschauen macht Spaß, wenn die Tänzer sich mit Musik bewegen. Tango entwickelt sich, bleibt aber originell. So wie Tango Argentino vom Laufen, Pausen, Schrittverzögerungen und Verdopplungen lebt, so leben diese ganzen Bewegungen von der außergewöhnlichen Tango-Musik. Diese Musik ist extra für Tangotanzen komponiert von großen Meistern, die ihr ganzes Leben mit Tango und seiner Musik verbracht haben. Im wunderschönen Tangofilm „Cafê de los maestros“ erfährt man wie viel Kraft, wie viel Arbeit und Zeit dahinter steckt, wenn die großen Maestros Tango-Musik komponieren.

 

 

 

 

 

 

Um davon einen zu nennen; Juan D’Arienzo (14. Dez. 1900 - 14 Jan. 1976), Tango Argentino hat viel den oben genannten Musikern zu verdanken. „Orquesta de Musica Tango“  haben mit vielen großen Stimmen zusammen gearbeitet, die ihr ganzes Leben Tango-Lieder gesungen und für die Tangozukunft unverzichtbare Tango-Musik produziert haben. Die Stimme der größten Tangosänger wird in der weiten Zukunft ganz sicher zu hören und für Tango nimmer verzichtbar sein:

 

 

 

Tanztechnik:

Wir trainieren unsere Schüler für ein stabiles Gleichgewicht, Körperbeherrschung, Dynamik, organische Bewegungen, Spontanität, Flexibilität, Individualität, Reaktionszeit, Aufrichtung, Erdung und Musikalität.

Wir lernen Schritte zu verzögern, zu verdoppeln und inne zu halten.

 

Feeling:

Im Tango Ozean, im tiefen Tango-Meer lassen wir unsere Schüler lange genug schwimmen, damit sie genug Perlen, die man zum Tangotanzen braucht sammeln können. Daher kommt der Name Tango Ocêano. Unser Ziel ist es, Tanzschülern mit Spaß und Freude das fließende und schöne Tanzen weiter zu geben. Feeling und Geschmeidigkeit, Feeling in Bewegung, in den Schritten, in den Verzierungen, im ganzen Körper und in der Tanzhaltung. Auch bei den Figurentanzen ist Feeling sehr wichtig. Ohne Feeling sieht Tango ausdruckslos aus.

 

Figuren:

Das Thema Figuren stelle ich mit Absicht ganz hinten an. Wir können nur die anspruchsvollen Tangofiguren tanzen, wenn wir die oben beschriebenen Themen psychisch und physisch verinnerlicht haben. Wir können führen und folgen, mit Musik fließend laufen, dynamisch und gelassen, wir nehmen regelmäßig an den Tanztechnik-Kursen teil, haben gelernt elegant zu tanzen und sind erst jetzt bereit die schönen Tangofiguren zu üben.

 

Wir sind für die oben aufgeführten Punkte bestens vorbereitet und freuen uns Euch bei dieser Leidenschaft zu begleiten

 

 

Tango océano.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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